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Die Pharmainitiative Bayern…

…ist ein Zusammenschluss von neun forschenden Pharma-Unternehmen mit Sitz in Bayern. Gegründet im Jahr 2013, setzt sich die Initiative für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein, um die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung zu erhalten. Bayern steht im Wettbewerb der Regionen. Nur wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert werden, kann die Spitzenposition Bayerns im Bereich der pharmazeutischen Forschung & Entwicklung (F&E) gehalten und ausgebaut werden.

  • 26.000 Erwerbstätige, 4,5 Mrd. Euro Wertschöpfung, München als eines der wichtigsten Zentren für klinische Studien: Das ist die Pharmaindustrie in Bayern.

    Mehr über die Pharmainitiative erfahren Sie hier

  • „Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind Voraussetzung für eine bessere Gesundheitsversorgung – und für die Zukunftsfähigkeit Bayerns. Dafür setzen wir uns ein.“
    Han Steutel, Vorstandsvorsitzender des vfa und Geschäftsführer von Bristol-Myers Squibb

    Erfahren Sie mehr über unsere Ziele

  • Jeder Euro Preissenkung steht für 2,23 Euro, die der volkswirtschaftlichen Produktion entzogen werden.

    Mehr dazu erfahren Sie hier

  • Die gute Nachricht: In Bayern wird mehr als in anderen Bundesländern in Deutschland für Deutschland produziert.
    Die schlechte: Das macht unsere Unternehmen anfälliger für nationale Spargesetze.

    Mehr dazu in der BASYS-Studie

News

SCHRUMPFENDER PATENTMARKT ERSCHWERT INVESTITIONEN FÜR NEUE MEDIKAMENTE

23.10.2017

München, 23. Oktober 2017. Pharmaunternehmen in Deutschland müssen die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe aus einem immer kleineren Segment finanzieren. Denn: Der Marktanteil patentgeschützter Medikamente schrumpft. Dies zeigt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Innerhalb von nur sieben Jahren hat der Anteil der Generika an den verordneten Tagesdosen (DDD) im Fertigarzneimittelmarkt um ca. 50 Prozent zugenommen. Das ist erst einmal eine gute Nachricht, denn es bedeutet, dass vormals innovative Medikamente nun zu geringeren Kosten zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat sich der Anteil der verordneten patentgeschützten Medikamente jedoch fast halbiert (minus 41,3 %). Die Problematik: „Die Gewinne von forschenden Pharmaunternehmen sind primäre Finanzierungsquelle für die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe. Letztere müssen aus einem immer...weiterlesen

Seit Jahren rückläufig: Die Preise für Arzneimittel

19.09.2017

München, 19. September 2017. Der pharmazeutischen Industrie fällt es immer schwerer, die Forschung und Entwicklung (F&E) von Medikamenten aus ihren laufenden Einnahmen zu finanzieren. Der Grund: Seit Jahren sind die Preise für Arzneimittel rückläufig, während die Kosten für Löhne, Energie und chemische Grundstoffe steigen. Dies zeigt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Um sieben Prozent sind die Preise für Medikamente in Deutschland allein zwischen den Jahren 2010 und 2015 gesunken. Das zeigt der Arzneimittelpreisindex des Arzneiverordnungs-Reports (AVR), der den Umsatz im GKV-Fertigarzneimittelmarkt betrachtet. „Im Gegensatz dazu hat der allgemeine Verbraucherpreisindex in derselben Zeit um sieben Prozent zugenommen“, erklärt der Geschäftsführer des BASYS-Instituts und Studienautor Markus Schneider. „Das ergibt ein Delta von 14 Prozent...weiterlesen

Bayerns Pharmaindustrie: Für nationale Spargesetze besonders anfällig

04.09.2017

München, 04. September 2017. Gesundheitspolitische Spargesetze mit dem Ziel, die Ausgaben für Arzneimittel einzudämmen, hinterlassen in der Gesamtbilanz bayerischer Pharmaunternehmen einen besonders tiefen Fußabdruck. Der Grund: In Bayern wird mehr als in anderen Bundesländern für Deutschland produziert und vermarktet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Pharmazeutische Unternehmen sind stark in den weltweiten Handel eingebunden. Deutschlandweit betrachtet, erwirtschaften sie fast zwei Drittel ihres Umsatzes (65,1 %) im Ausland. In Bayern ist das anders: Die Zielmärkte der bayerischen Unternehmen liegen stärker im Inland. „Der Auslandsanteil der bayerischen pharmazeutischen Industrie liegt nur bei 47 Prozent. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird also in Deutschland getätigt. Damit sind bayerische Unternehmen mehr als die...weiterlesen

„So teuer kann sparen sein“ – Vorstellung einer Analyse für den Pharma-Standort Bayern

31.08.2017

Gesundheitspolitische Spargesetze mit dem Ziel, die Ausgaben für Arzneimittel einzudämmen, haben negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Bayern: Jeder Euro Preissenkung steht in der Folge für 2,23 Euro, die der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung entzogen werden. Das führt nicht nur zu Arbeitsplatzverlusten, sondern behindert langfristig die Entwicklung innovativer Medikamente. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, Augsburg, die die Pharmainitiative Bayern (PIB) in Auftrag gegeben hat. Vorgestellt wurde die Studie am 13. Juli 2017 auf einer Veranstaltung der PIB und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in München. Knapp 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen folgten der Einladung in den Münchner Pschorr, um die Ergebnisse der Studie und die aktuelle Situation der Pharmazeutischen Industrie miteinander zu diskutieren. Nach...weiterlesen