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News

SCHRUMPFENDER PATENTMARKT ERSCHWERT INVESTITIONEN FÜR NEUE MEDIKAMENTE

23.10.2017

München, 23. Oktober 2017. Pharmaunternehmen in Deutschland müssen die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe aus einem immer kleineren Segment finanzieren. Denn: Der Marktanteil patentgeschützter Medikamente schrumpft. Dies zeigt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Innerhalb von nur sieben Jahren hat der Anteil der Generika an den verordneten Tagesdosen (DDD) im Fertigarzneimittelmarkt um ca. 50 Prozent zugenommen. Das ist erst einmal eine gute Nachricht, denn es bedeutet, dass vormals innovative Medikamente nun zu geringeren Kosten zur Verfügung stehen. Gleichzeitig hat sich der Anteil der verordneten patentgeschützten Medikamente jedoch fast halbiert (minus 41,3 %). Die Problematik: „Die Gewinne von forschenden Pharmaunternehmen sind primäre Finanzierungsquelle für die Forschung und Entwicklung neuer Wirkstoffe. Letztere müssen aus einem immer...weiterlesen

Seit Jahren rückläufig: Die Preise für Arzneimittel

19.09.2017

München, 19. September 2017. Der pharmazeutischen Industrie fällt es immer schwerer, die Forschung und Entwicklung (F&E) von Medikamenten aus ihren laufenden Einnahmen zu finanzieren. Der Grund: Seit Jahren sind die Preise für Arzneimittel rückläufig, während die Kosten für Löhne, Energie und chemische Grundstoffe steigen. Dies zeigt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Um sieben Prozent sind die Preise für Medikamente in Deutschland allein zwischen den Jahren 2010 und 2015 gesunken. Das zeigt der Arzneimittelpreisindex des Arzneiverordnungs-Reports (AVR), der den Umsatz im GKV-Fertigarzneimittelmarkt betrachtet. „Im Gegensatz dazu hat der allgemeine Verbraucherpreisindex in derselben Zeit um sieben Prozent zugenommen“, erklärt der Geschäftsführer des BASYS-Instituts und Studienautor Markus Schneider. „Das ergibt ein Delta von 14 Prozent...weiterlesen

Bayerns Pharmaindustrie: Für nationale Spargesetze besonders anfällig

04.09.2017

München, 04. September 2017. Gesundheitspolitische Spargesetze mit dem Ziel, die Ausgaben für Arzneimittel einzudämmen, hinterlassen in der Gesamtbilanz bayerischer Pharmaunternehmen einen besonders tiefen Fußabdruck. Der Grund: In Bayern wird mehr als in anderen Bundesländern für Deutschland produziert und vermarktet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, die die Pharmainitiative Bayern in Auftrag gegeben hat. Pharmazeutische Unternehmen sind stark in den weltweiten Handel eingebunden. Deutschlandweit betrachtet, erwirtschaften sie fast zwei Drittel ihres Umsatzes (65,1 %) im Ausland. In Bayern ist das anders: Die Zielmärkte der bayerischen Unternehmen liegen stärker im Inland. „Der Auslandsanteil der bayerischen pharmazeutischen Industrie liegt nur bei 47 Prozent. Mehr als die Hälfte des Umsatzes wird also in Deutschland getätigt. Damit sind bayerische Unternehmen mehr als die...weiterlesen

„So teuer kann sparen sein“ – Vorstellung einer Analyse für den Pharma-Standort Bayern

31.08.2017

Gesundheitspolitische Spargesetze mit dem Ziel, die Ausgaben für Arzneimittel einzudämmen, haben negative Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Bayern: Jeder Euro Preissenkung steht in der Folge für 2,23 Euro, die der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung entzogen werden. Das führt nicht nur zu Arbeitsplatzverlusten, sondern behindert langfristig die Entwicklung innovativer Medikamente. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Die Entwicklung der Pharmazeutischen Industrie in Bayern – Standortanalyse 2015“ des BASYS-Instituts, Augsburg, die die Pharmainitiative Bayern (PIB) in Auftrag gegeben hat. Vorgestellt wurde die Studie am 13. Juli 2017 auf einer Veranstaltung der PIB und der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in München. Knapp 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen folgten der Einladung in den Münchner Pschorr, um die Ergebnisse der Studie und die aktuelle Situation der Pharmazeutischen Industrie miteinander zu diskutieren. Nach...weiterlesen

Pressemitteilung zur gemeinsamen Veranstaltung von vbw und Pharmainitiative Bayern

14.07.2017

So teuer kann sparen sein – Gesamtkonzept für Gesundheits- und Wirtschaftspolitik notwendigweiterlesen

Bayerischer Pharmagipfel: Gemeinsame Abschlusserklärung unterzeichnet

20.11.2015

Die bayerischen Ministerinnen für Gesundheit, Melanie Huml, und Wirtschaft, Ilse Aigner, haben am 11. November 2015 in München zusammen mit Vertretern der pharmazeutischen Industrie die Ergebnisse des Bayerischen Pharmagipfels vorgestellt. Wichtige Ziele sind die Vermeidung von Versorgungsengpässen bei Arzneimitteln und die Stärkung des Pharmastandorts Bayern im Wettbewerb durch steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklung sowie Bürokratieabbau bei der Entwicklung, Zulassung und Nutzenbewertung von Arzneimitteln. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung sind entsprechende Initiativen sowie Forderungen an den Bund vereinbart worden. Gemeinsame Abschlusserklärung Weitere Informationen und Unterlagen einschließlich der unterzeichneten Abschlusserklärung finden Sie hier www.bayerischer-pharmagipfel.deweiterlesen

Bayerischer Pharmagipfel 2014

03.12.2014

Auf dem Bayerischen Pharmagipfel wurden auf Einladung der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml wichtige Fragen bezüglich des Pharmastandorts Bayern diskutiert. In drei interministeriellen Arbeitsgruppen sollen bis Ende 2015 gemeinsam mit der pharmazeutischen Industrie Lösungsvorschläge zu verschiedenen Themenstellungen erarbeitet werden. Informationen und Unterlagen zur Veranstaltung finden Sie hierweiterlesen

Update zum BASYS-Gutachten

20.11.2014

Das jetzt vorliegende Update des BASYS-Gutachtens bestätigt die zentralen Ergebnisse des erstens Gutachtens und arbeitet neue Details zum Pharmastandort Bayern, zu den Potenzialen und zu den volkswirtschaftlichen Effekten der Kostendämpfung auf Bundesebene heraus. zur Zusammenfassung Download des Sonderdrucks in RPG | Band 22 | Heft 3 | 2014 | S. 77-96weiterlesen

BASYS-Gutachten: Stärke der pharmazeutischen Industrie in Bayern in Gefahr

21.11.2013

Laut Gutachten des BASYS-Instituts in Augsburg ist die pharmazeutische Industrie in Bayern nicht nur wichtig für die Patientenversorgung, sondern auch als Arbeitgeber und als Partner für Universitäten und Forschungseinrichtungen. Doch das Gutachten zeigt auch, dass wesentliche Potenziale verschenkt werden.weiterlesen