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10.12.2019

Gemeinsame Erklärung auf dem Bayerischen Pharmagipfel 2019


Medizinischen Fortschritt fördern und sichern – und ihn gleichzeitig in Einklang bringen mit einem nachhaltigen und finanzierbaren Gesundheitssystem. Diesem Ziel ist der 2. Bayerische Pharmagipfel jetzt einen großen Schritt näher gekommen. Spitzenvertreter aus Bayerischer Staatsregierung und pharmazeutischer Industrie unterschrieben zum Abschluss des Pharmagipfels am 9. Dezember eine gemeinsame Erklärung. Darin empfehlen sie insgesamt 20 Maßnahmen, die den Pharmastandort Bayern stärken und die Rahmenbedingungen für eine sichere und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung verbessern.

Experten in insgesamt vier Arbeitsgruppen hatten seit Februar Lösungsvorschläge zu wichtigen Gesundheitsthemen erarbeitet. Ein entscheidender Punkt dabei: Es sollten nicht nur Positionen und Ziele formuliert werden, sondern auch Maßnahmen, mit denen diese Ziele erreicht werden können.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es gab sehr konkrete Vorschläge, wie die Digitalisierung im Gesundheitsbereich vorangetrieben werden kann, wie Innovationen gezielt gefördert werden können, wie Bürokratie abgebaut und Kräfte im Kampf gegen Krebs und andere Krankheiten gebündelt werden können. So empfehlen die Experten unter anderem, die Rahmenbedingungen für den Einsatz neuartiger Arzneimittel zu verbessern, ordnungspolitische Anreize für technologische Arzneimittelinnovationen zu geben oder das AMNOG-Verfahren flexibler zu gestalten. Thematisiert werden auch Arzneimittelimporte, Rabattverträge oder die Versorgung mit Generika und Biosimilars. Alle Vorschläge verfolgen ein großes Ziel – die Versorgungsqualität für Patienten in Bayern weiter zu verbessern.

Den Link zur Gemeinsamen Erklärung auf dem Bayerischen Pharmagipfel 2019 finden Sie hier.

 

Pressemitteilung

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